Wie Hanf-Interessierte wissen, konnten bei der Hanfpflanze bislang rund 80 Cannabinoide als aktive Inhaltsstoffe identifiziert werden. Die zwei bekanntesten Cannabinoide sind das berauschende THC sowie (das nicht berauschende) Cannabidiol, kurz CBD.

Beides sind lipophile Moleküle, die durch ihre Bindung an Cannabiniod-Rezeptoren im Gehirn besonders gut im Körper und im zentralen Nervensystem verteilt werden.

Die Wirkung von CBD sowie der sauren CBD-Vorstufe CBDA ist im Blogartikel „Was ist CBD und CBDA?“ genauer beschrieben.

Terpene wirken gemeinsam mit Cannabinoiden

Doch wie jede andere Pflanze kommen in der Hanfpflanze noch weitere Verbindungen vor. Beim Hanf sind es rund 120 verschiedene Terpenoide, auch Terpene genannt.  Wie Forschungen zeigen, sind diese im Bezug auf die Aufnahme der Cannabinoide im Körper und auf ihre Wirkung sehr wichtig. Denn anders als man vermuten mag, erzielt die isolierte natürliche Reinsubstanz – wie zum Beispiel reines CBD – eine geringere Wirkung als ein Pflanzenstoffgemisch. Die Cannabisforschung verwendet hier den Begriff „Entourage-Effekt“: durch die Kombination von Cannabinoiden und Terpenen wird die Wirkung des jeweiligen Cannabinoids verstärkt.

Oder anders ausgedrückt: Natürliche Hanf Vollextrakte verhalten sich zu üblichen Reinsubstanz-Produkten am Markt wie ein Apfel zu einer Vitamin C-Kapsel. Vitamin C wird bekanntlich durch den Verzehr eines Apfels vom Körper viel besser aufgenommen als durch eine reine Vitaminkapsel.

 


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